Adolph-Kolping-Berufsschule
Bamberg
Die Kolping-Schulwerk-gGmbH Bamberg sieht sich dem Grundverständnis Adolph Kolpings verpflichtet, Menschen durch fachliche und persönlichkeitsorientierte Bildung ein Höchstmaß an personaler Entfaltung in Freiheit und Verantwortung im Sinne der katholischen Soziallehre zu ermöglichen.
Auftrag durch das Leitbild
Als Einrichtung der Kolping-Schulwerk-gGmbH Bamberg trägt die Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung, Förderschwerpunkt Lernen bewusst den Namen „Adolph-Kolping-Berufsschule“ und bekennt sich damit bei ihrem Bestreben um Erziehung, Unterricht und Förderung zu dem klaren Fundament Kolpings. Die Adolph-Kolping-Berufsschule sieht sich als Mitglied der bayerischen Kolpingschulen dem gemeinsamen Leitbild verpflichtet und will daher mehr als eine bloße Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten für eine spätere berufliche Tätigkeit und Integration.
Gesetzlicher Auftrag
Nach der Bayerischen Verfassung hat jeder Anspruch darauf, diejenige Schule zu besuchen, die seinen Anlagen und seiner individuellen Eigenart entspricht. Private Schulen dienen der Aufgabe, das öffentliche Schulwesen zu vervollständigen und zu bereichern ( Art. 90, Satz 1 BayEUG). Sie sind im Rahmen der Gesetze frei in ihrer Entscheidung über eine besondere pädagogische Prägung, über Lehr- und Erziehungsmethoden, Lehrstoff und Formen der Unterrichtsorganisation (Art. 90, Satz 2 BayEUG).
Mit Bescheid der Regierung von Oberfranken vom 19.09.1991 ist die Adolph-Kolping-Berufsschule Bamberg als private Berufsschule zur individuellen Lernförderung als Ersatzschule genehmigt.
Mit Bescheid vom 14.05.2003 des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus erhielt die Schule mit Wirkung zum 01. August 2003 den Status einer staatlich anerkannten Ersatzschule.
Sie unterrichtet – wie die Regelberufsschule – nach den staatlichen Lehrplänen zum Erreichen anerkannter Ausbildungsberufe.
Sonderpädagogisches Förderkonzept
Für den besonderen sonderpädagogischen Förderbedarf der Jugendlichen, vor allem im Bereich des Lernens, bietet die Adolph-Kolping-Berufsschule ein Förderkonzept an, das sich auf drei Grundelemente bezieht.
1. Fachlicher Unterricht und pädagogisches Arbeiten beruhen auf fortlaufender diagnostischer Beobachtung und Betreuung
Die mit Unterricht und Ausbildung betrauten Lehrkräfte und Meister erfassen durch fortlaufende und systematische Beobachtung den aktuellen Förderbedarf des Jugendlichen und entwickeln aus den Erkenntnissen einen individuell ausgerichteten Förderplan, der alle Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit allen um den Jugendlichen Verantwortlichen bewusst einbezieht. Lernhemmende Einflüsse sollen analysiert und systematisch abgebaut werden, so dass die Leistungsmöglichkeiten zur vollen Entfaltung gebracht werden können.
2. Das Lernklima ist ausschlaggebend für die erfolgreiche Weiterentwicklung
Schülerinnen und Schüler, die die Adolph-Kolping-Berufschule besuchen, benötigen für ihre erfolgreiche persönliche und berufliche Weiterentwicklung eine gezielte Unterstützung. Beeinträchtigungen in der Wahrnehmung und in der Motorik begegnet die Adolph-Kolping-Berufsschule Bamberg durch intensive Hilfestellung sowie sonderpädagogische Maßnahmen und Lernmethoden. In kleineren Lerngruppen im fachpraktischen Unterricht tragen die Lehrkräfte dem erhöhten Förderaufwand durch individuelle Betreuung und Anleitung Rechnung.
3. Verzahntes sozialpädagogisches und sonderpädagogisches Arbeiten eröffnen Jugendlichen Perspektiven
Erst wenn das „Setting“ (bestimmte Rahmenbedingungen) sowohl im inner-, als auch außerschulischen Bereich für Jugendliche geklärt sind, können sie erfolgreich ihre Lernhemmnisse überwinden. Viele benötigen zur erfolgreichen Berufsvorbereitung und Berufsausbildung neben Unterricht und fachpraktischer Ausbildung zusätzliche Hilfen, die eine Verknüpfung von sozial- und sonderpädagogisches Handeln erfordern.
Die Adolph-Kolping-Berufsschule versucht mit ihrem Ausbildungs- und Förderansatz den Jugendlichen mit speziellem Förderbedarf gerecht zu werden, in dem sie eine realistische Selbstwahrnehmung schärfen und die Motivation für die berufliche und gesellschaftliche Integration stärken möchte.

Die Sprechstunden können gerne telefonisch und per E-Mail angefragt werden.
Telefon: +49 (0) 951 91824 0